Schröpftherapie

Aus naturheilkundlicher Sicht, zählt Schröpfen zu den Ab- und Ausleitungsverfahren. Bei dieser Methode sollen schädliche oder krankmachende Stoffe aus dem Körper heraus befördert werden. Heute wird diese Methode bei den verschiedensten Erkrankungen eingesetzt. Je nach Indikation und Beschwerdebild wird Schröpfen blutig, unblutig oder als Massage angewandt.

 

Die Schröpftherapie, die in unserer Praxis angewendet wird, ist "unblutig". Nach einer ausführlichen Anamnese werden die Behandlungsbedürftigen Regionen abgetastet. Beim Schröpfen werden geeignete Glasgefäße, die sogenannten Schröpfglocken, verwendet. Man erzeugt einen Unterdruck (Vakuum) in der Glocke. Das darunterliegende Gewebe (meist Muskulatur, Bänder, Sehnengewebe) wird dadurch angesaugt. Dabei wird eine verbesserte Durchblutung und eine Lockerung der Strukturen verursacht. Meist entstehen durch den Saugvorgang (therapeutisch beabsichtigte) Hämatome (Blutergüsse). Bitte erschrecken Sie sich davon nicht. Diese sind beabsichtigt und wesentlich für den Therapieeffekt. Sie werden nach wenigen Tagen vom Körper abgebaut und verschwinden wieder. 

Für was ist Schröpfen gut?

Durch das erzeugte Vakuum wird die lokale Durchblutung, der Lymphfluss und der Stoffwechsel im behandelten Hautareal verbessert. Dadurch werden in der betroffenen Region Verspannungen und Verhärtungen (Gelosen) gelockert, sowie Schmerzen gelindert.

Positiven Einfluss kann das Schröpfen auch auf innere Organe und Organsysteme haben. Diese werden über bestimmte Schröpfzonen, die Reflexzonen genannt werden, angesprochen. Außerdem wird durch das Schröpfen das Immunsystem angeregt und das Nervensystem harmonisiert (vegetative Umstimmung). Bei anlagebedingter Schwäche kann das Schröpfen kräftigend und anregend wirken.

Bei folgenden Erkrankungen kann Schröpfen angewandt werden:

  • Depressive Verstimmungen

  • Erkältung, nicht fieberhafte Infekte, Bronchitis

  • Kopfschmerz, Migräne

  • Menstruationsbeschwerden

  • Mittelohrentzündung

  • Müdigkeit, Schwäche (chronisch)

  • Neuralgien (Nervenschmerzen)

  • Schmerzen im Muskel- und Bewegungsapparat, Muskelverspannungen

  • Schulter-Arm-Syndrom

  • Tinnitus

  • Verdauungsstörungen (z. B. Verstopfung)

  • Wechseljahrsbeschwerden

  • Weichteilrheumatismus

Wann darf eine Schröpftherapie nicht durchgeführt werden?

  • akuten Entzündungen des betreffenden Hautareals

  • allergischen Hautveränderungen

  • bei Einnahme blutverdünnende Medikamente (z. B. Marcumar)

  • bei sehr niedrigem Blutdruck

  • bei Strahlentherapie

  • Blutgerinnungs- bzw. Wundheilungsstörungen

  • In der Schwangerschaft

  • über Narben oder Muttermalen

Die Behandlung kostet bei der Dauer von ca. einer Stunde 80,00 € und wird von unserer sektoralen Heilpraktikerin durchgeführt. Die Behandlung sollte mit mindestens 30 Minuten Dauer angesetzt werden (weniger ist nicht umsetzbar). Bei einer Dauer von 30 Minuten bieten wir Ihnen die Behandlung aktuell zum Vorteilspreis von 45,00 € an. 

Für Fragen stehen wir Ihnen gern unter den bekannten Kontaktwegen zur Verfügung. Rufen Sie gern vorher an, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Schröpftherapie etwas für Sie ist. Gern können Sie vorab mit unserer Frau Hippold (sektorale Heilpraktikerin) einen Termin zur Anamnese vereinbaren.